Post und Telekommunikation

Bild über den (N)ONLINER-Atlas 2013
(N)ONLINER-Atlas

Die Dienstleistungen im Telekommunikations- und Postbereich gehören zu den notwendigen infrastrukturellen Aufgaben in allen modernen Industriestaaten. Daher besteht auch für das Land Sachsen-Anhalt ein hohes Interesse an flächendeckenden Angeboten und Strukturen dieser Informationsbranchen.

 

Telekommunikation

Uns allen ist bewusst, wie groß heutzutage die Bedeutung eines leistungsfähigen Internetanschlusses für die Bürger und die Unternehmer ist. Die bisherigen Aktivitäten waren von der Herstellung einer Grundversorgung mit Anschlüssen von 2 MBit/s geprägt. Ende 2012 wurde die Grundversorgung in Sachsen-Anhalt nahezu flächendeckend erreicht. In dünn besiedelten Gebieten können zudem leistungsstarke Satellitenverbindungen genutzt werden. Trotz der positiven Zwischenbilanz ist der Breitbandausbau längst nicht beendet. In einem zweiten Schritt soll dann die Versorgung möglichst vieler Haushalte und Gewerbebetriebe in Sachsen-Anhalt mit 50 MBit/s folgen. Bis zum Jahr 2018 soll Sachsen-Anhalt flächendeckend mit Hochleistungsnetzen versorgt sein.

Einer hochleistungsfähigen Breitbandinfrastruktur kommt künftig eine ähnlich hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung zu wie den klassischen Versorgungsinfrastrukturen für Transport, Wasser, Elektrizität und Gas.

 

Fördermöglichkeiten

Am 5. Mai 2009 hat die Landesregierung eine Breitbandstrategie für Sachsen-Anhalt verabschiedet.    Bis 2013 sind in die Verbesserung der Breitbandversorgung mehr als 38 Millionen Euro Fördergelder geflossen. In diesem Portal erfahren Sie alles über die Fördergrundsätze und die Förderprogramme.

 

Mobilfunk

Sehr stark hat sich in den letzten Jahren der Mobilfunkmarkt entwickelt. Schon Mitte 2006 wurden mehr Handys als Einwohner in Deutschland (82,5 Millionen) registriert. Mittlerweile dürfte die Pro-Kopf-Abdeckung bei 1,6 liegen.

Dass das Handy gesundheitsschädigende Wirkungen hat, kann auf Grund von 25.000 europaweiten Untersuchungen zu diesem Thema nicht bestätigt werden. Sogar Herzschrittmacher (dazu wurden 40 verschiedene Typen untersucht) wiesen unter den Einfluss der Handystrahlung keine Funktionsstörungen auf.

Dass außerhalb des geschützten Bereiches von elektromagnetischen Feldern keine Gefahr für Menschen ausgeht, belegt eine Fülle relevanter wissenschaftlicher Untersuchungen. Regelmäßige Messungen der Bundesnetzagentur zeigen, dass die Felder die vorgegebenen Grenzwerte in aller Regel sogar um ein bis zwei Größenordnungen unterschreiten. Auch das im Juni 2009 abgeschlossene Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) bestätigt, dass es nach heutigem Erkenntnisstand der Wissenschaft keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die gültigen Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung unzureichend sind. Bei Mobiltelefonen ist die spezifische Absorptionsrate (SAR-Wert) eingehalten, wenn der Wert zwischen  0,1 und 1,99 W/kg liegt. Je kleiner der SAR-Wert ist, desto geringer wird das Gewebe durch die Strahlung erwärmt. Bei Mobilfunkbasisstationen z.b. beträgt der Sicherheitsabstand in der Regel nur einige Meter.

Tipp zur schnellen Hilfe über 's Handy im Notfall: Wer unterwegs ist, kann in Notfallsituationen häufig, nicht oder nur ungenau sagen, wo er sich befindet. Aufgrund der neuen Notrufverordnung vom 18.03.2009 und der technischen Optimierungen der Internet-Ortungsplattform ist eine Registrierung nicht mehr erforderlich. Die Notrufleitstellen können Handys im Notfall ohne Registrierung orten.

 

Mobiles Internet

Auf dem Land oder in der Stadt besteht der Wunsch, möglichst schnell ins Internet gehen zu können. Wenn es per Kabel unwirtschaftlich ist, wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Per Satellit besteht im ganzen Land die Möglichkeit, eine Internetverbindung aufzubauen. Im mobilen Zeitalter sollte man aber auch die mobile Internetversorgung prüfen. Die Versorgungsauflage bei den 800-MHz-Frequenzen, den ländlichen Raum mit schnellem Internet zu versorgen (4G), ist nach Aussage der Bundesnetzagentur in Sachsen-Anhalt zu 98 % erfüllt.

 

Weiterführende Links

Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA)

IT-Planungsrat mit Government Site Builder programmiert

 

Ansprechpartner

Referatsleiter: Herr Struhkamp    E-Mail: theo.struhkamp(at)mw.sachsen-anhalt.de

Referent: Herr Ritterhaus     E-Mail: detlef.ritterhaus(at)mw.sachsen-anhalt.de