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Online-Konsultation: Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt

Die Online-Konsultation zur Überarbeitung der Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt endete am 14. September 2018. Kommentare können nicht mehr abgegeben werden.

Frage 1.8

23. Mai 2018 - Ziele

Entwicklungszusammenarbeit allein vermag die gemeinsamen Probleme von Entwicklungs- und Industrieländern nicht zu lösen. Vielmehr müssen unternehmerische Investitionen einen Beitrag für die ökonomische und ökologische Entwicklung dieser Staaten leisten. Schwerpunkte liegen dabei insbesondere in den Bereichen Energie, Verkehr, Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung, aber auch Bildung.  Sehen Sie hier Ansatzpunkte für eigenes  Engagement  oder durch welche konkreten Maßnahmen könnte hier Engagement durch Bund oder Land stärker gefördert werden?


5 Kommentare


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Christiane Christoph

14. September 2018

Das Land muss im Rahmen seiner Außenwirtschaftsförderung die Umsetzung des „NAP Wirtschaft und Menschenrechte“ unterstützen. Darüber hinaus müssen die im NAP erhobenen Forderungen an Unternehmen durch ein Bundesgesetz verbindlich werden. Die Landesregierung muss sich für ein solches Gesetz einsetzen.

Die Förderung von Investitionen im Globalen Süden durch die Landesregierung ist wichtig. Es ist allerdings essenziell, dass die Förderung der Investitionen kohärent zu anderen Zielen der Entwicklungspolitik ist (Hilfe zur Selbsthilfe, Berücksichtigung der Wertschöpfung, keine Förderung von Menschenrechtsverletzungen, Einhaltung von Umweltschutz, …).

Das Programm „Partner von morgen“ sollte fortgesetzt und ggf. ausgebaut werden, um Wirtschaftsbeziehungen in den Globalen Süden zu etablieren.

Sachsen-Anhalt sollte Fach- und Führungskräfte aus dem Globalen Süden anwerben und zu einer Zirkelmigration anhalten.


EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt

06. September 2018

- Das Land muss im Rahmen seiner Außenwirtschaftsförderung die Umsetzung des „NAP Wirtschaft und Menschenrechte“ unterstützen. Darüber hinaus müssen die im NAP erhobenen Forderungen an Unternehmen durch ein Bundesgesetz verbindlich werden. Die Landesregierung muss sich für ein solches Gesetz einsetzen.

- Die Förderung von Investitionen im Globalen Süden durch die Landesregierung ist wichtig. Es ist allerdings essenziell, dass die Förderung der Investitionen kohärent zu anderen Zielen der Entwicklungspolitik ist (Hilfe zur Selbsthilfe, Berücksichtigung der Wertschöpfung, keine Förderung von Menschenrechtsverletzungen, Einhaltung von Umweltschutz, …).

- Das Programm „Partner von morgen“ sollte fortgesetzt und ggf. ausgebaut werden, um Wirtschaftsbeziehungen in den Globalen Süden zu etablieren.

- Sachsen-Anhalt sollte Fach- und Führungskräfte aus dem Globalen Süden anwerben und zu einer Zirkelmigration anhalten.


Ulrike Eichstädt

05. September 2018

Kommentar Friedenskreis Halle e.V.

- Förderung und Unterstützung von Klimaschutzprojekten

- Land sollte beispielhaft vorangehen bei sozialer und nachhaltiger Beschaffung, im Bereich Mobilität (auch MitarbeiterInnen des Landes sollten konsequent ÖPNV nutzen)

- gemeinsame Schulungen /Fortbildungen anbieten NGO/Land zu nachhaltiger Beschaffung

Unterstützung der Kampagne Bio-Regional-Fair und der Fairtrade-Towns und stärkeres Bekanntmachen auf Landesebene


Harald Zauter

26. August 2018

Es ist richtig, dass EZ zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme in den Ländern des Globalen Südens und Nordens nur ein relativ schwaches Instrument darstellt. Gerade in Bezug auf die am wenigsten entwickelten Länder sollte jedoch durch konkrete EZ-Projekte erst einmal ein Rahmen geschaffen werden der Investitionen der Wirtschaft ermöglicht, bevor Unternehmer sich mit entsprechenden Projekten dorthin begeben. Es ist also ganz klar eine Aufgabe der staatlichen (Bund und Länder) und privaten (NGOs, Kirchen, etc.) EZ, mit partnerschaftlichen Projekten unsere Partner fit zu machen, bevor im zweiten Schritt sinnvolle Investitionen folgen können.


Norbert Schabaka

26. Juli 2018

Die Aufstellung eines "Unterstützungsteam" für Auslandseinsätze der Bundeswehr beim BLSA war vor Jahren sehr weit vorgeschritten. Leider erfolgte kein Vertragsabschluss. Hier könnte der Ansatz erneut aufgegriffen werden. Auch das Einbeziehen von Ingenieuren mit Einsatzerfahrungen ist vorstellbar.


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@ManskeSimon @GEW_S_A @WillingmannA @UniHalle Fachliche Ausgestaltung der Lehre unterfällt der Wissenschaftsfreiheit der Hochschullehrer & unterliegt keinen staatl. Eingriffen. Trotzdem sollten Studierende natürlich mit Lehrenden über Inhalte & Art der Vermittlung im Gespräch bleiben, wenn nötig auch in akademischen Gremien.

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@ManskeSimon @GEW_S_A @WillingmannA @UniHalle Die inhaltl. Ausrichtung des Lehrangebots folgt den Anforderungen des Staatsexamens & damit den in Kultusministerkonferenz vereinbarten Standards. Bisher hat zuständige Bildungsministerium nie signalisiert, dass die Strukturen an der MLU diesen Anforderungen nicht gerecht würde.

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@ManskeSimon @GEW_S_A @WillingmannA @UniHalle Soweit wir wissen, gab es 2019 Gespräche zwischen Prorektorat für Studium & Lehre, dem Zentrum für Lehrerbildung und Studierenden, um aufgetretene Schwierigkeiten beim Zugang zu Veranstaltungen zu lösen. Bisher haben wir keine Infos darüber, dass diese Probleme weiterbestehen.

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Aufgrund der aktuellen #Corona-Infektionszahlen wird der IT-Trendkongress 2020 verschoben. Er soll - je nach Entwicklung der Infektionszahlen - am 25. März 2021 digital oder als hybride Veranstaltung stattfinden. Aktuelle Informationen unter: https://t.co/XQGAD6RNwL#ITT20 https://t.co/hsvDfkGaFc

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RT @HYPOS_GreenH2: Einblicke zum 6. HYPOS-Forum: Nach Grußworten durch @MartinDulig und @WillingmannA stimmt Prof. Schlögl, Mitglied Nation…

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Beim Herbstseminar 2020 der @GEW_S_A hat Minister @WillingmannA in #Wernigerode mit Gewerkschaftern & Personalräten über Hochschulpolitik in #sachsenanhalt diskutiert. Im Mittelpunkt: Personalplanung in der Wissenschaft, Lehrerbildung, #Corona-Auswirkungen in der #Wissenschaft . https://t.co/VFOkc4S9ne

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