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Online-Konsultation: Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt

Die Online-Konsultation zur Überarbeitung der Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt endete am 14. September 2018. Kommentare können nicht mehr abgegeben werden.

Frage 1.6

23. Mai 2018 - Ziele

Frauen und Kinder sind häufig die besonders Leittragenden bei globalen Problemen, sodass der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern bei der Förderung von Projekten besonders Rechnung getragen werden muss. Welche konkreten Maßnahmen könnten Sie sich hier vorstellen?


5 Kommentare


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Christiane Christoph

14. September 2018

konsequente Umsetzung des Beschlusses zum Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit in der öffentlichen Beschaffung

Verschärfung des Vergabegesetzes (ILO Kernarbeitsnormen)

Verantwortungsübernahme bei der Umsetzung der o.g.

Dazu u.a. Information, Beratung und Qualifikation von VerwaltungsmitarbeiterInnen


EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt

06. September 2018

- Es ist zu differenzieren, ob Pojekte hier oder im Süden umgesetzt werden

- Konsequente Umsetzung und Verschärfung des Beschaffungsgesetzes und Einführung einer Unterschwellenvergabeordnung, um insb. Kinderarbeit zu unterbinden und Menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu fördern. Soziale Kriterien wie existenzsichernde Löhne sind unbedingt einzuhalten. Gleichzeitig müssen die Gemeinden und Landkreise Unterstützung bei der Anwendung der Vorschriften erhalten.


Harald Zauter

19. August 2018

Projekte, die sich an den SDG orientieren, sollten im Allgemeinen stets auf Verbesserung der Gleichstellung von Frau und Männern zielen. Im einzelnen Projektantrag ist dieser Bezug darzustellen. Insofern kann erwartet werden, dass i.d.R. Projekte aus den Bereichen Wasser- und Sanitärversorgung, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Armutsbekämpfung, u.ä. der Verwirklichung der Gleichstellung von Frau und Männern Rechnung tragen.


Ronald Z.

09. August 2018

Schwerpunkt Wasserversorgung

Insbesondere Projekte im Bereich der Wasserversorgung und Bildung sehe ich als Schwerpunkt. Von Vorteil ist auch, wenn die Initiative von den Partnern Vor-Ort ausgeht, da sie oft viel besser die eigentlichen Probleme kennen.


Norbert Schabaka

26. Juli 2018

Entwicklung ist zu 90% weiblich, daher sollten Projekte in den Einsatzländern immer bei der Planung des Abschlusses sprich dem Abzug der Einsatzhelfer beginnen. Die Übertragung auf Einheimische zum Fortbestand der Projekte kann nur so abgesichert werden. Bei der Einbeziehung der Einheimischen kann der Erfahrungsbericht "Das erweiterte Vorarbeitermodel" angewendet werden.

Die Einbeziehung und Finanzierung des Eigenanteils der Lokalen könnte über die Grameen-Bank angestrebt werden.