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Online-Konsultation: Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt

Die Online-Konsultation zur Überarbeitung der Leitlinien zur Entwicklungszusammenarbeit des Landes Sachsen-Anhalt endete am 14. September 2018. Kommentare können nicht mehr abgegeben werden.

Frage 1.5

23. Mai 2018 - Ziele

Entwicklungsbezogene Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit liefert die Voraussetzungen für ein vertieftes Verständnis von den Vorgängen in der EINENWELT im Inland. Auf diesem Gebiet arbeiten vor allem nicht-staatliche Stellen als Teil bürgerschaftlichen Engagements. Sehen Sie hier die Notwendigkeit einer stärkeren Unterstützung durch das Land? Wenn ja, welche konkrete Maßnahmen und Angebote sollten dies Ihrer Meinung nach sein?


9 Kommentare


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Christiane Christoph

14. September 2018

Stärkere Verknüpfung formaler und nicht-formaler Bildung --> Notwendigkeit schulischer Freiräume (Stichwort "Lehrpläne"), um außerschulische Bildungsangebote wahrnehmen zu können

Finanzmittel für Schulen zur Umsetzung außerschulischer Bildungsangebote müssen erhöht werden.

Der Zugang zu Fördermitteln des Landes für Massnahmen der BNE / Globales Lernen muss erleichtert werden, Geberharmonisierung

Um der Dringlichkeit der Umsetzung der SDGs gerecht werden zu können, muss die finanzielle (und ggf. auch strukturelle, administrative, etc.) Unterstützung außerschulischer Bildungsorte erhöht und erleichtert werden.

Stärkere Verankerung der Themen und Methoden (!) von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) und Globalem Lernen (GL) in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung --> BnE und GL sollten LehrerInnen nicht als weiterer Zusatzstoff erscheinen, sondern als nützliche wichtige Querschnittsthemen und Ergänzungsmethodik o.ä. nähergebracht werden


Anke Scholz

06. September 2018

* Stärkere Verknüpfung formaler und nicht-formaler Bildung --> Notwendigkeit schulischer Freiräume (Stichwort "Lehrpläne"), um außerschulische Bildungsangebote wahrnehmen zu können

 

* Finanzmittel für Schulen, damit diese außerschulische Bildungsangebote für ihre SchülerInnen "einkaufen" können"

 

* Finanzielle (und ggf. auch strukturelle, administrative, etc.) Unterstützung außerschulischer Bildungsorte

 

* Stärkere Verankerung der Themen und Methoden (!) von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BnE) und Globalem Lernen (GL) in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung --> BnE und GL sollten LehrerInnen nicht als weiterer Zusatzstoff erscheinen, sondern als nützliche Querschnittsthemen und Ergänzungsmethodik o.ä. nähergebracht werden


EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt

06. September 2018

- Die Methodik des Globalen Lernens muss stärker in Lehrplänen und Lehrerweiterbildungen verankert werden. Als didaktische Methode ist das Globale Lernen darauf zugeschnitten komplexe globale Zusammenhänge für Kinder verständlich aufzubereiten. Sie kann den LehrerInnen also ein nützliches Werkzeug sein, um die bereits im Lehrplan befindlichen Themen ansprechend aufzubereiten.

- Es braucht eine engere Verzahnung von schulischen und außerschulischen Lernorten. Die Schulen müssen die Kapazitäten erhalten (personell und finanziell) die Angebote außerschulischer Lernorte zu nutzen. Gleichzeitig müssen die außerschulischen Lernorte in die Lage versetzt werden, qualitativ hochwertige Angebote für die Schulen bereitzustellen. Dazu ist die Vereinfachung des Zuganges zu Fördermitteln notwendig.

- Es ist zwingend erforderlich, dass die Landesregierung ihre Förderpolitik so umstellt, dass die Schaffung entfristeter Arbeitsstellen möglich ist. Im Moment werden durch die Verweigerung von Strukturförderungen Sachgründe für Kettenbefristungen geschaffen.

- Die zuständigen Ministerien müssen für die Unterstützung der nonformalen Bildung Sorge tragen und sich untereinander abstimmen (siehe Geberharmonisierung)


Melanie Engelke

06. September 2018

- dieser Bereich ist sehr wichtig, die Aktiven-Akteure sollten vom Land stärker unterstützt werden, eine Vereinfachung wäre, wenn z.B. Schulen Gelder zur Durchführung von Projekten zu den Themen abrufen könnten.

 

- Die Weiterbildung der LehrerInnen in diesem Bereich verstärkt wird.

 

- die Themen im Lehramtsstudium verankert werden


Ulrike Eichstädt

05. September 2018

Kommentar Friedenskreis Halle e.V.

- dieser Bereich ist sehr wichtig, wir sind hier sehr aktiv (auch in Kooperation mit dem ENSA e.V.)

- für uns ist friedenspolitische Bildung Teil des Globalen Lernens

- stärkerer Fokus auf ländlichen Raum halten wir gerade für LSA als erforderlich, viel Potential im Promotorenprogramm, hier braucht es aber weitere Stellen und Verstetigung, um wirklich flächendeckend und nachhaltig wirksam zu werden

- eine Zusammenstellung der Bildungsangebote zum Globalen Lernen findet sich in der Datenbank /Broschüre Globales Lernen in Sachsen-Anhalt (http://www.globales-lernen-lsa.de/- wird derzeit gerade überarbeitet)


Jörg Hahmann

31. August 2018

Aufnehmen von Inhalten der Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsthema in die Lehrpläne des Schulunterrichts, Sensibilisierung und Weiterbildung von Lehrkräften für Themen der EZ.


Cornelia KOpf

19. August 2018

Die Überprüfung , ob das GL wirklich im schulischen Alltag angekommen ist, sollte überprüft werden.

Weiterbildungsangebote für lehrer sollten stark im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit NGO angeboten werden.

Freizeitpädagogische Angebote und Bildungasangebote für Erwachsene ( Politiker, Wirtschaft Entscheidungsträger) sollten finanziell unterstützt werden. Dabei ist es wichtig feste Arbeitsstellen zu schaffen, die das gut umsetzen können.


R. Zierau

09. August 2018

Eine finanzielle Unterstützung von Hilfsorganisationen in finanzieller Form oder die Nutzung von Räumlichkeiten usw. wäre von Vorteil.


Norbert Schabaka

26. Juli 2018

NGO können mit vorhandenen Bauprojekten (Planungen) versorgt werden.

Siehe "Winterbauten" ZAST Halberstadt.

Die Umsetzung dieser Bauvorhaben in den

Einsatz-Ländern kann entsprechend dem Erfahrungsbericht Albanien THW Einsatz erfolgen.

 

Der Bericht ist als "Vorarbeitermodel" bezeichnet hinterlegt.