Innovationsassistenten

Was wird gefördert?
Gefördert wird die Beschäftigung von Absolventen einer Hochschule (Fachhochschule oder wissenschaftliche Hochschule) in KMU als Innovationsassistenten, die einen Studiengang im ingenieurwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen oder kreativwirtschaftlichen Bereich abgeschlossen haben. Darüber hinaus finden die Regelungen des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) Anwendung. Innovationsassistenten bearbeiten Projekte und erfüllen Aufgaben mit anspruchsvollen, wissenschaftlichen Inhalten mit der Option, diese bei einer späteren Festeinstellung weiter zu verfolgen.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die eine Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben. Der Antragsteller hat für den Einsatzzeitraum des Innovationsassistenten eine konkrete, schlüssige Arbeitsplatzbeschreibung und ein abgegrenztes Aufgabenprofil vorzulegen. Die Beschäftigung von gleichzeitig bis zu zwei Innovationsassistenten ist zulässig.

Wie wird gefördert?
Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Die Zuwendung kann für max. 24 Monate bis zu 50 Prozent der Personalausgaben (Arbeitnehmer-Bruttogehalt und Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung) und pro Förderfall je Vollzeitstelle (Bemessungsgrundlage) max. 30.000 Euro pro Jahr betragen. Für Teilzeitstellen und für Förderzeiträume, die kein ganzes Jahr umfassen, wird der Förderhöchstbetrag zeitanteilig bemessen.

Besonderheiten
Die Zuwendung erfolgt auf der sog. De-minimis-Basis.

Ansprechpartner
Investitionsbank Sachsen-Anhalt
www.ib-sachsen-anhalt.de