Beratungshilfeprogramm

Was wird gefördert?
Die Förderung richtet sich auf spezifische Beratungen zu betriebswirtschaftlichen, finanziellen, personellen, technischen und organisatorischen Problemen der Unternehmensführung. Dabei soll für konkrete Maßnahmen Unterstützung bei der Erstellung und Umsetzung von Unternehmensstrategien zur Existenzsicherung, bei der Behebung unternehmerischer Innovations- und Rationalisierungsdefizite sowie zur effizienten Organisation innerbetrieblicher Abläufe gegeben werden. Förderfähige Beratungsgebiete sind im Einzelnen:

  • Unternehmensnachfolge,
  • Risikomanagement,
  • Personalmanagement,
  • Marketing,
  • Internationalisierung/Außenwirtschaft,
  • Energie- und Umweltberatung,
  • Organisationsoptimierung,
  • Stärkung des Innovationspotenzials.

Wer wird gefördert?
Kleine und mittlere Unternehmen (einschließlich der Freien Berufe). Die Unternehmen, die seit ihrer Gründung noch nicht länger als fünf Jahre wirtschaftlich tätig sind, müssen den Nachweis erbringen, dass die Förderung im Rahmen des Gründungsberatungsprogramms des Bundes vollständig in Anspruch genommen worden ist.

Wie wird gefördert?
Zuwendungsart: Projektförderung
Finanzierungsart: Anteilfinanzierung
Form der Zuwendung: nicht rückzahlbarer Zuschuss
Bemessungsgrundlagen: bis zu 15 Tagewerke (TW)
Förderhöhe: 50 Prozent der beihilfefähigen Kosten, max. 300 Euro pro TW

Besonderheiten
Die Beratungen müssen durch externe Beraterinnen und Berater durchgeführt werden, die den Nachweis der spezifischen fachlichen Eignung für das jeweilige Beratungsgebiet erbracht haben (§ 7 Abs. 2 Satz 2 MFG).