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Zweite Breitband-Ausbaustufe in Mansfeld-Südharz: Willingmann überreicht Bescheid über 9,5 Mio. Euro

Turbo-Internet via Glasfaser für ca. 6300 Haushalte und 658 Unternehmen

Mit Gigabit über die Datenautobahn: Im Landkreis Mansfeld-Südharz wird die nächste Stufe des Breitbandausbaus gezündet. Mit finanzieller Unterstützung von Land und Bund bekommen knapp 6.300 Privathaushalte und rund 658 Unternehmen schnelle Glasfaseranschlüsse mit Downloadraten von mindestens einem Gigabit je Sekunde. Der Ausbau erfolgt durch die Deutsche Telekom; sie hatte sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchgesetzt.

Den Förderbescheid des Landes in Höhe von rund 9,5 Millionen aus Mitteln des Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute in einer virtuellen Veranstaltung an Landrätin Dr. Angelika Klein überreicht. Zusammen mit dem Zuschuss des Bundes über rund 22 Millionen Euro kann der Landkreis ohne finanziellen Eigenanteil eines der größten Glasfaserprojekte in Sachsen-Anhalt umsetzen.

Willingmann sagte: „Die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige digitale Infrastruktur und der Zugang zu schnellem Internet sind. Glasfaser ist die Zukunft. Deshalb unterstützen Land und Bund den Landkreis Mansfeld-Südharz auch in der zweiten Ausbaustufe. Mit dem Glasfaserausbau wird zudem ein wichtiger Beitrag zum Gelingen des Strukturwandels nach dem Kohleausstieg geleistet.“

Landrätin Dr. Angelika Klein betonte: „Ich bin sehr froh, dass Land und Bund die Finanzierung des Glasfaserausbaus mit dieser Förderung sicherstellen und wir damit faktisch nahtlos mit dem geförderten Breitbandausbau weitermachen können. Dies wird besonders die bisher noch nicht mit schnellem Internet versorgten Bürger und Unternehmen freuen.“

Die erste Stufe zum Breitbandausbau im Landkreis Mansfeld-Südharz (2017 bis 2020) ist durch Bund und Land mit rund 6,3 Millionen Euro gefördert worden. Dadurch wurden rund 22.400 Privathaushalte sowie rund 1.300 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen an das schnelle Internet mit Downloadraten von mindestens 50 Megabit je Sekunde angeschlossen werden. Über einen solchen Internetanschluss verfügten Ende 2020 in Sachsen-Anhalt und auch im Landkreis Mansfeld-Südharz insgesamt 87,5 Prozent der Privathaushalte.

Hintergrund:
Zur Ergänzung der Investitionen privater Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt bis 2022 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Durch Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der kommunale Eigenanteil höchstens 10 Prozent. Finanzschwache Kommunen können sogar 100 Prozent Förderung erhalten. Privathaushalte werden mit Download-Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit pro Sekunde angeschlossen – Unternehmen in Gewerbegebieten erhalten symmetrische 100 Mbit pro Sekunde.

Die Landesregierung hatte darüber hinaus Mitte Mai 2019 die vom Wirtschaftsministerium erarbeitete Gigabit-Strategie des Landes beschlossen. Danach sollen allen Unternehmen und Haushalten bis 2025 ultraschnelle Glasfaseranschlüsse mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung stehen – Voraussetzung dafür sind eine erhöhte Bundesförderung, die Beschleunigung der Förderverfahren sowie eine hohe Akzeptanz der Glasfaseranschlüsse in der Bevölkerung.

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