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Zielvereinbarungen bis 2024 stehen: Hochschulbudgets steigen deutlich

Die von der Landesregierung beschlossenen Zielvereinbarungen geben Sachsen-Anhalts Hochschulen für die Jahre 2020 bis 2024 Planungssicherheit.

Sachsen-Anhalts Hochschulen haben für die kommenden Jahre Planungssicherheit. Nachdem die Landesregierung den von Wissenschaftsministerium und Hochschulen erarbeiteten Zielvereinbarungen 2020-2024 gestern zugestimmt hat, hat heute der Wissenschaftsausschuss des Landtages darüber diskutiert. Wesentliche Inhalte der Zielvereinbarungen sind die Weiterentwicklung von Studium, Lehre, Forschung, Digitalisierung und Internationalisierung an den Hochschulen und Medizinischen Fakultäten. Zugleich garantieren die Zielvereinbarungen den Hochschulen die verabredeten Budgets in den nächsten fünf Jahren. 

Das Hochschulbudget wird in den Jahren 2020 bis 2024 bei rund 383 Millionen Euro liegen – und damit gut 6 Prozent oder 22 Millionen Euro höher als noch 2019 (361,2 Mio. Euro). Im Vergleich zu 2016 (324,3 Mio. Euro) beträgt der Aufwuchs sogar 18 Prozent bzw. rund 59 Millionen Euro. Darin enthalten sind u.a. erstmals ein Inflationsausgleich, eine Kompensation für wegfallende Langzeitstudiengebühren sowie Zuschüsse für die aufgestockte Lehramtsausbildung und Baumaßnahmen. Um über die so garantierten Hochschulbudgets Einvernehmen innerhalb der Landesregierung herzustellen, war es erforderlich, dass die Hochschulen zur Bewältigung der Corona-Belastungen des Landes von 2022 für drei Jahre jeweils zwei Millionen Euro aus überjährig übertragbaren Ausgaberesten an den Landeshaushalt zurückführen.

Dazu sagte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Wir haben uns auf ein rundes Paket verständigt, das unseren Hochschulen Planungssicherheit gibt und das Wissenschaftssystem insgesamt zukunftsfest macht. Die vielfältigen Vereinbarungen sind im breiten Konsens entstanden und müssen nun durch die Hochschulen mit Leben erfüllt werden. Dabei werden sie vom Land durch eine auskömmliche Finanzierung unterstützt.“ 

Die Zielvereinbarungen sollen noch im Juni von den Leitungen der sieben staatlichen Hochschulen und der Medizinischen Fakultäten unterzeichnet werden. Bis dahin ist auch angestrebt, bei der bislang noch ausgeklammerten Lehrerbildung an der Martin-Luther-Universität unter Einbeziehung des Bildungsministeriums zu einer Einigung zu kommen.

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