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Wirtschaftsministerium unterstützt Umbau von Hexentanzplatz und Harzer Bergtheater

Willingmann überreicht zwei Zuwendungsbescheide an die Stadt Thale

Investitionsschub für die Tourismuswirtschaft im Harz: Für insgesamt 11,7 Millionen Euro werden das Harzer Bergtheater und der Hexentanzplatz in Thale umgestaltet. Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt unterstützt die Vorhaben mit insgesamt 9,2 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Zwei entsprechende Zuwendungsbescheide hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann am Freitag im Beisein des Harzer Landrates Thomas Balcerowski an Thales Bürgermeister Maik Zedschack überreicht. „Angesichts der Corona-Pandemie hat das Wirtschaftsministerium die Förderung von Investitionen in touristische Infrastrukturen in den vergangenen Monaten forciert, damit unsere Tourismuswirtschaft, insbesondere hier im Harz, möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfindet“, betonte Willingmann. „Der Hexentanzplatz mit dem Harzer Bergtheater in unmittelbarer Nähe zählt zu den wichtigsten touristischen Attraktionen im Harz. Deshalb begrüße ich die Investitionen ausdrücklich.“

Das Harzer Bergtheater gehört zu den ältesten Naturtheatern Deutschlands, es hat 1350 Sitze und wurde 1903 von Ernst Wachler gegründet. Mit steigenden Besucherzahlen in den vergangenen Jahren hat das Theater an überregionaler Bedeutung hinzugewonnen. Um künftig mehr Besucher empfangen zu können, soll nun für 7,9 Mio. Euro (Zuschuss: 7,5 Mio. Euro) die Zuschauerkapazität von 1.350 auf 1.900 Sitze erweitert und das Theater technisch modernisiert werden. Für weitere 1,9 Mio. Euro (Zuschuss: 1,8 Mio. Euro) soll der Hexentanzplatz unter anderem räumlich neugegliedert werden und ein attraktives für die Region typisches Gesamtdesign mit vielen architektonischen „Blickfängen“ und Kleinattraktionen erhalten. Geplant sind unter anderem der Bau eines neuen Eingangstores, eine Wasserspielanlage, Beleuchtungs- sowie Geräuschinszenierungen.

Der Harz zählt zu den fünf bekanntesten touristischen Destinationen in Deutschland und ist mit seinem touristischen Angebot ein wichtiger Imagefaktor der Region. Die Tourismusentwicklung in Sachsen-Anhalt beruht zu einem großen Teil (rd. 40% der Übernachtungen) auf den Entwicklungen im Harz. Im Corona-Jahr 2020 verzeichnete Sachsen-Anhalt einen Rückgang bei den Übernachtungen auf 5.973.768 (- 39,9%) und bei den Ankünften auf 2.234.259 (- 38,0%). Corona-bedingt verringerten sich auch in der Region Harz im Jahr 2020 die Ankünfte auf 1.702.613 (- 23,2 %) und die Übernachtungen auf 2.250.036 (- 32,6 %). Mit dem Rückgang des Infektionsgeschehens und der Rücknahme von Einschränkungen hat sich die Tourismuswirtschaft des Landes jüngst wieder etwas erholt. „Wir werden die Tourismuswirtschaft in den kommenden Monaten weiter unterstützen müssen, damit sie an ihre erfolgreiche Entwicklung vor der Pandemie möglichst schnell wieder anknüpft“, betonte Willingmann. „Urlaub im eigenen Land liegt weiterhin im Trend – davon sollte insbesondere der Tourismus im Harz profitieren.“

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