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Wirtschaftsministerium unterstützt Ausbau des Europaradwegs R1 im Landkreis Harz

Blankenburg (Harz) und Quedlinburg erhalten Förderung von 517.000 Euro

Wer den Europaradweg R1 komplett befahren möchte, braucht starke Waden: Von London bis nach Helsinki verläuft die Strecke auf 4.500 Kilometern durch elf europäische Länder. In Sachsen-Anhalt können Pedalritter von Ilsenburg (Harz) bis Lutherstadt Wittenberg rund 275 Kilometer zurücklegen. Im Harz wird der beliebte Radwanderweg mit Förderung des Wirtschaftsministeriums jetzt auf gut 1,4 Kilometern grundhaft ausgebaut. Die Städte Blankenburg (Harz) und Quedlinburg investieren dafür insgesamt knapp 559.000 Euro; gut 517.000 Euro davon kommen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Im Bereich der Stadt Blankenburg (Harz) werden vier bislang unbefestigte Abschnitte, die in einem schlechten Zustand sind, auf einer Gesamtlänge von rund 970 Metern erneuert. Für den Asphalt-Ausbau auf jeweils 2,50 Metern Breite am Bastweg, westlich der Wochenendhaussiedlung Eichenberg, vom „Berghotel Vogelherd“ zum Dorfgemeinschaftshaus Cattenstedt sowie im Bereich von der Wienröder Straße zum Gemeindebüro Wienrode investiert die Stadt rund 363.000 Euro – gut 343.000 Euro kommen aus der GRW. Die Welterbestadt Quedlinburg wird ein rund 460 Meter langes Teilstück erneuern. Für den asphaltierten Ausbau auf einer Breite von drei Metern von der Gemarkungsgrenze des Ortsteils Bad Suderode bis zum neuen Radweg an der L239 werden rund 196.000 Euro investiert – knapp 174.000 Euro kommen aus der GRW.

Dazu sagte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Neben dem Elbe- und dem Saaleradweg zählt der Europaradweg R1 zu den wichtigen überregionalen Tourismusrouten in Sachsen-Anhalt. Er verbindet zahlreiche Attraktionen und ist vor allem für den Harz, unser touristisches Kraftzentrum, von großer Bedeutung. Deshalb freue ich mich, dass die Städte Blankenburg und Quedlinburg mit Unterstützung des Ministeriums mehrere Streckenabschnitte erneuern und dadurch die Qualität des Europaradwegs steigern. Angesichts der schweren Belastungsprobe der Tourismuswirtschaft durch die Corona-Pandemie legt das Wirtschaftsministerium aktuell verstärkt den Fokus auf die Förderung von Investitionen in die touristische Infrastruktur. Es geht jetzt darum, die Weichen zu stellen für die Zeit nach der Pandemie, damit der Tourismus in Sachsen-Anhalt und insbesondere auch die Tourismuswirtschaft im Harz schnellstmöglich ihre langjährige Erfolgsgeschichte fortschreiben kann.“

Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt unterstrich: „Nicht erst seit der Corona-Pandemie erfreut sich das Radfahren einer großen Beliebtheit und hat eine enorme Bedeutung für den Tourismus.“ Umso wichtiger ist es, allen Radfahrern, ob Einheimischen oder Besuchern, eine perfekt ausgebaute Infrastruktur zu bieten, damit das Radfahren zu einem Erlebnis wird.“ Besonders freut Blankenburgs Stadtoberhaupt, dass auch die Ortsteile Cattenstedt und Wienrode von der Förderung profitieren.

Frank Ruch, Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg, betonte: „Der steigenden Bedeutung des Fahrradtourismus in Europa, Deutschland und auch ganz lokal im Harz wird mit der Erweiterung und der Verdichtung des Radwegenetzes beigetragen. Die Welterbestadt Quedlinburg freut sich, mit dem Ausbau eines Teilstückes des Radweges durch unseren Ortsteil Bad Suderode einen Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten und gleichzeitig Radenthusiasten sowie Wanderfreunde durch diesen idyllischen Kurort mit seiner Calciumheilquelle und der malerischen Bäderarchitektur zu geleiten.“

Der Europaradweg R1 ist in Sachsen-Anhalt in fünf thematische Etappen unterteilt. Durch Geschichten, Informationen und Hinweise werden Orte und Sehenswürdigkeiten entlang sowie auch abseits des Radwegs vorgestellt, um Radtouristen zu einer längeren Aufenthaltsdauer in der Region zu bewegen. Die Etappenstandorte sind nach touristischer Relevanz und nach Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln aber auch mit Blick auf die Streckenlänge ausgewählt worden:

  1. Etappe:                „Nationalpark.Bunt.Sagenhaft.“:              llsenburg – Thale
  2. Etappe:                 „Harz.Romanik.Anhalt.“:                             Thale – Gatersleben (Seeland)
  3. Etappe:                „Seen.Salze.Schlösser.“:                              Gatersleben (Seeland) – Bernburg(Saale)
  4. Etappe:                „Bernburger Bär.Bach.Bauhaus.“:            Bernburg (Saale) – Dessau-Roßlau
  5. Etappe:                „Luther.Bauhaus.Gartenreich.“:                 Dessau-Roßlau – Lutherstadt

 

Hintergrund:

Auch die Stadt Falkenstein/Harz (Landkreis Harz) wird den Europaradweg R1 grundhaft erneuern. Mit Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium in Höhe von knapp 1,25 Millionen Euro aus GRW-Mitteln kann der Weg auf einer Länge von rund 7,6 Kilometern in den Ortsteilen Ermsleben, Reinstedt und Meisdorf grundhaft ausgebaut werden.

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