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Wirtschaftsministerium initiiert Strategie zur Stärkung der heimischen Designwirtschaft

Digitaler Gedankenaustausch zum Auftakt für Konferenz im Oktober in Halle

Design oder nicht sein – das ist zumindest für Sachsen-Anhalts Kultur- und Kreativwirtschaft überhaupt keine Frage. Denn die Designbranche gehört zu den wichtigsten und wachstumsstärksten Teilbereichen der Kreativszene im Land. Gerade an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wirtschaft und Technologie gibt es enormes Potenzial für Innovation und Wertschöpfung, das künftig noch besser ausgeschöpft werden soll. Wie dies gelingen kann, soll eine vom Wirtschaftsministerium initiierte Branchenstrategie zeigen. Dazu wird die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Anfang Oktober in Halle (Saale) die Designwirtschaftskonferenz „ETC. PP.“ ausrichten, für die heute mit einem Online-Branchentreffen der offizielle Startschuss gegeben wurde.

Zum digitalen Gedankenaustausch mit insgesamt 15 Botschafterinnen und Botschaftern der Konferenz aus den Bereichen Designlehre, Wirtschaft, Gestalter, Verbände und Förderung sagte Staatssekretär Thomas Wünsch: „Nicht erst seit dem Bauhaus steht Sachsen-Anhalt für gutes, wegweisendes Design. Auch heute gibt es viele kluge Köpfe in Wirtschaft und Wissenschaft, die oftmals aber noch zu wenig vernetzt sind, um ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen. Durch die langfristig angelegte Branchenstrategie wollen wir herausfinden, mit welchen Triebfedern wir der Designwirtschaft zusätzlich Schwung geben können und wie sich Wirtschaft und Wissenschaft auch in diesem Bereich noch enger verknüpfen lassen. Und dafür brauchen wir vor allem den Input und das Engagement unserer kreativen Designfachleute.“ 

„Die Konferenz ETC. PP. bildet einen außerordentlich wichtigen und richtigen Impuls für die Entwicklung einer Branchenstrategie für die Designwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Mich beeindruckt dabei besonders auch das außergewöhnliche Konzept der Konferenz – es ist vollkommen neu gedacht und der experimentelle Charakter wird den Ansprüchen der Profession spürbar gerecht“, sagt Burg-Rektor Prof. Dieter Hofmann.

Die Designwirtschaftskonferenz „ETC. PP.“ soll am 9. Oktober 2021 im Designhaus Halle auf dem Campus der BURG stattfinden. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk der Akteurinnen und Akteure zu schaffen, die sachsen-anhaltische Designwirtschaft nach außen sichtbarer zu machen sowie Empfehlungen zu erarbeiten, mit welchen Impulsen sich die positive Entwicklung der Branche weiter befördern lässt. Die Veranstaltung wird dabei nicht als klassische Konferenz ausgerichtet, sondern in einem überraschenden, partizipativen und spielerischen Format. 

Hintergrund:

Das Wirtschaftsministerium hatte Mitte 2019 ein Gutachten der Prognos AG vorgestellt (zur Kurzfassung). Zentrales Ergebnis: Sachsen-Anhalts Designbranche legt bei Umsätzen und Beschäftigten stark zu und wird zum zunehmend wichtigen Wirtschaftsfaktor. Allerdings bremsen die geringe Vernetzung untereinander sowie mit anderen Wirtschaftsbereichen die Entwicklung. Daher müssen der Aufbau regionaler und deutschlandweiter Netzwerke sowie die bessere Sichtbarkeit der leistungsfähigen Branche künftig im Vordergrund stehen. 

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