Menu
menu

Wirtschaftsministerium fördert Aufbau von Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen und Batterien in Barleben mit 2,87 Millionen Euro

Weitere Investition in Zukunftstechnologie in Sachsen-Anhalt

Die japanische Horiba-Gruppe investiert aktuell rund 30 Millionen Euro in ihren Standort in Barleben. Bis Ende 2021 errichtet die Konzerntochter Horiba FuelCon GmbH im Technologiepark Ostfalen ein neues Werk, der Standort soll in den kommenden Jahren zum „Globalen Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen und Batterien“ mit bis zu 250 neuen Arbeitsplätzen ausgebaut werden. Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt unterstützt den Aufbau des neuen Kompetenzzentrums jetzt mit 2,87 Millionen Euro aus der Investitionsförderung, der so genannten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

„Wir setzen in Sachsen-Anhalt gezielt auf Zukunftstechnologien. Horiba FuelCon stärkt mit dem Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen und Batterien nicht nur den Automotive-Standort im Norden Sachsen-Anhalts nachhaltig, das Unternehmen schafft in seinem neuen Werk auch hochwertige Arbeitsplätze und wird eng mit den Forschungseinrichtungen vor Ort kooperieren,“ erklärte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann am Montag. Durch engere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie passgenauer Wirtschaftsförderung habe sich Sachsen-Anhalt insbesondere in den vergangenen vier Jahren zu einem attraktiven Standort für nationale und internationale Investoren wie die Horiba-Gruppe entwickelt. „Diesen Kurs wollen wir konsequent fortsetzen und Sachsen-Anhalt weiter zu einem Land der Zukunftstechnologien entwickeln“, so Willingmann.

Nach Angaben von Horiba FuelCon wird das neue Werk über eine Produktionsfläche von 7.000 Quadratmetern verfügen, zudem entsteht ein neues Bürogebäude. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten beendet werden und der Umzug in die neue Betriebsstätte erfolgen. „Seit über 20 Jahren entwickelt die HORIBA FuelCon Testsysteme für die Energie von morgen und hat so die Entwicklung von nachhaltiger Energieerzeugung und -Bereitstellung aktiv gestaltet“, erläuterte, Dr. Ingo Benecke, Geschäftsführer der Horiba FuelCon GmbH. „Mit der aktuellen Transformation der Automobilindustrie hin zu elektrischen Antrieben ergibt sich für unsere Testlösungen weltweit eine so massive Nachfrage, dass wir mit der neuen Factory den Anforderungen des Marktes begegnen können und darüber hinaus auch unserer Verantwortung als Globales Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen und Batterien innerhalb der Horiba-Gruppe gerecht werden. Wir sehen den neuen Standort daher auch als Investition in die Zukunft und sind stolz darauf, dass uns das Land Sachsen-Anhalt bei der Realisierung tatkräftig unterstützt.“

Neben dem Kompetenzzentrum von Horiba FuelCon wird im Technologiepark Ostfalen bis Ende 2023 auch ein neues Forschungszentrum der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg entstehen. Im „Center for Method Development“ (CMD), das mit mehreren Prüfständen ausgestattet wird, soll künftig an umweltverträglichen Antriebssystemen geforscht werden. Für das CMD stellt das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt der Universität insgesamt 31 Millionen Euro bereit. „Mit dem CMD-Forschungszentrum werden künftig nationale wie internationale Unternehmen aus der Automobil- und Zulieferindustrie kooperieren können – das wird die Attraktivität des Standortes noch einmal heben und könnte weitere Unternehmensansiedlungen nach sich ziehen“, erklärte Willingmann. Bereits im Technologiepark ansässig ist neben dem Institut für Kompetenz in AutoMobilität (IKAM) auch dem Innovations- und Gründerzentrum Magdeburg (IGZ).

Im Sommer 2020 zeichnete Willingmann den Technologiepark Ostfalen in Barleben mit seinen attraktiven Entwicklungsperspektiven im Rahmen der Standortmarketing-Offensive der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) als „Zukunftsort“ aus.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Twitter, Instagram und Facebook.

HIER+JETZT. Impulsmagazin

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe des Magazins für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mehr über die Entwicklung Sachsen-Anhalts zum Land der Zukunftstechnologien.

HIER+JETZT lesen

Kontakt für Journalisten

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Internet
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg

Tel.: +49 391 567-4316
Fax: +49 391 567-4443
presse(at)mw.sachsen-anhalt.de

Pressemitteilungen

Alle Pressemitteilungen des Ministeriums finden Sie hier.

Social Media

Twitter

RT @Volksstimme: Wirtschaftsminister @WillingmannA wünscht sich Nachbesserungen am Sachsen-Anhalt-Plan der Landesregierung von @sachsenanha

Twitter

Wie Marx vermutlich sagen würde: Der letzte Friseurbesuch ist long hair! https://t.co/uFSI0r1XxE

Twitter

RT @IMG_ST:

Twitter

Teil 2/2: Minister @WillingmannA erklärt außerdem, warum Schnelltests seiner Meinung nach von großer Bedeutung sind und unterstreicht, dass der Gesundheitsschutz auch weiterhin oberste Priorität hat. Hier gibt es den Entwurf zum Nachlesen: https://t.co/12kqsBE8Ol#SachsenAnhalt https://t.co/UzkyxhOnlP

Twitter

Teil 1/2: Wirtschaftsminister @WillingmannA spricht im Video über den Entwurf des "#SachsenAnhalt-Plan 2021", über erste Öffnungen ab dem 1. März und welche Möglichkeiten die Inzidenzwerte 50 und 35 u.a. für den #Einzelhandel bieten sollen. #corona_LSA #wirtschaft https://t.co/lIAlkuoyiz

Twitter

RT @IMG_ST: Jetzt anmelden // Online-Konferenz

#SmartEnergy – gute Geschäftschancen mit dem Vorreiter in #Digitalisierung & Ressourcen-Eff…

Twitter

@mz9 @sachsenanhalt @WillingmannA Hier gibt es nochmal alle Informationen zum Nachlesen: https://t.co/12kqsBE8Ol

Twitter

@mz9 @sachsenanhalt @WillingmannA Ja, deshalb auch "unter anderem". Als Wirtschaftsministerium hatten wir uns hier auf die Wirtschaft konzentriert. Aber die Schulen und Kitas öffnen auch. Liebe Grüße

Twitter

@UweSeubert @sachsenanhalt @WillingmannA Ab einem Inzidenzwert von 50 sollen Vorbestellungen und Abholungen im Einzelhandel möglich sein, ab 35 die komplette Öffnung. Auch bei der Gastronomie soll es eine Öffnung ab 35 geben. Genaue Details gibt es in der kommenden Woche.

Twitter

Die Landesregierung hat Öffnungsplan für #sachsenanhalt vorgestellt. Ab Inzidenzwert von 35 soll bspw. Einzelhandel öffnen dürfen. „Es ist gut, dass u.a. Baumärkte am 1.3. öffnen dürfen. Das ist ein wichtiges Signal für mehr Normalität“, so Wirtschaftsminister @WillingmannA . https://t.co/gpINcuvL6F