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Willingmann: „Wachstum im Mitteldeutschen Braunkohlerevier – auch in Corona-Zeiten“

Investitionen im Volumen von 720 Millionen Euro, 674 neue Arbeitsplätze

Der US-Konzern AGCO baut seinen Standort in Höhenmölsen im Burgenlandkreis aus, internationale Konzerne wie Linde und UPM investieren in Leuna im Saalekreis, Meyer Burger und Progroup siedeln sich in Bitterfeld-Wolfen an. Allein im Jahr 2020 sind für Ansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen im Mitteldeutschen Braunkohlerevier in Sachsen-Anhalt Fördermittel in Höhe von rund 73 Millionen Euro aus der Investitionsförderung (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ GRW) bewilligt worden. Dahinter stehen ein Investitionsvolumen von gut 721 Millionen Euro sowie knapp 700 neue und rund 1.400 gesicherte Arbeitsplätze.

Das geht aus einer Bilanz hervor, die Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann am heutigen Dienstag vorgelegt hat. „Das Mitteldeutsche Braunkohlerevier erlebt trotz Corona-Pandemie eine positive Entwicklung“, erklärte Willingmann. „Gerade in der Chemieindustrie, im Bereich der Bioökonomie und bei Erneuerbaren Energien verzeichnen wir im Landessüden selbst in Corona-Zeiten ein hohes Investitionsgeschehen und Wachstum. Das gibt unserem Bestreben, neue hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und damit den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten, weiteren Auftrieb.“

„Die engere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie gezielte Investitionen in beide Bereiche haben wesentlich dazu beigetragen, dass sich Sachsen-Anhalt insbesondere in den vergangenen fünf Jahren zu einem attraktiven Standort für nationale und internationale Investoren entwickelt hat“, betonte Willingmann. „In den kommenden Jahren wird es darauf ankommen, Unternehmensinvestitionen vor allem im Bereich der Zukunftstechnologien sowie die engere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft weiter konsequent zu unterstützen – gerade auch im Mitteldeutschen Braunkohlerevier. Wir wollen industrielle Wertschöpfung und hochwertige Arbeitsplätze nicht nur sichern, sondern zusätzlich schaffen. Im Hinblick auf die Potenziale etwa im Bereich der Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff, aber auch im Hinblick auf das dynamische Wachstum der Bioökonomie und der Solarindustrie verfügt das Mitteldeutsche Braunkohlerevier über erhebliches Entwicklungspotenzial, das es in den kommenden Jahren zu heben gilt.“

Das Mitteldeutsche Revier umfasst in Sachsen-Anhalt fünf Regionen: die kreisfreie Stadt Halle (Saale) sowie die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, den Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz und den Saalekreis. Für den Ausstieg aus der energetischen Nutzung der Kohle bis zum Jahr 2038 stellt der Bund für die Gestaltung des damit verbundenen Strukturwandels in Sachsen-Anhalt für die kommenden Jahre insgesamt 4,8 Milliarden Euro bereit.

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