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Willingmann: „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ soll erneut um 20 Millionen Euro aufgestockt werden

Ansturm hält an: Zusätzliche Fördermittel bereits nach zwei Wochen gebunden

Das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ des Wirtschaftsministeriums bricht alle Rekorde: Nur gut zwei Wochen nach der Aufstockung um 14,25 Millionen Euro sind die zusätzlichen EU-Mittel bereits vollständig gebunden. Seit dem 22. Dezember 2020 sind bei der Investitionsbank, die das Programm im Auftrag des Ministeriums umsetzt, mehr als 330 Anträge eingegangen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Geschäftsabläufen und der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle (Richtlinie „Digital Innovation“) sowie bei der Entwicklung interaktiver Inhalte und innovativer audiovisueller Medienproduktionen wie Apps und Websites (Richtlinie „Digital Creativity“).

Die im Dezember 2020 erfolgte Aufstockung war nicht die erste – und wird voraussichtlich auch nicht die letzte bleiben. Das Fördervolumen von „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ wurde seit dem Programmstart Ende 2018 von 14,2 Millionen Euro auf aktuell rund 67,1 Millionen Euro erhöht. „Angesichts der anhaltend großen Nachfrage unserer Mittelständler wollen wir das enorm erfolgreiche Digitalisierungsprogramm schnellstmöglich um weitere 20 Millionen Euro erweitern“, kündigt Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann an. Die zusätzlichen Mittel sollen im Rahmen des Programms „REACT-EU“ zur Verfügung gestellt werden. Außerdem ist die Umschichtung weiterer EU-Mittel geplant.

Programm ist Erfolgsgeschichte

„Das Programm ‚Sachsen-Anhalt DIGITAL‘ ist eine Erfolgsgeschichte. Mithilfe der EU-Gelder machen sich unsere Unternehmen zukunftsfest und haben zudem die Chance, gestärkt aus der Corona-Krise zu kommen. Jeder Euro, der so in die Digitalisierung unserer Wirtschaft fließt, ist sehr gut angelegt“, betont der Minister. Das Beispiel „Sachsen-Anhalt DIGITAL“ zeige auch, dass EU-Mittel dann besonders gut abfließen, wenn die Förderung zielgenau zum Bedarf passt und das Antragsverfahren möglichst schlank gestaltet ist.

Seit Programmstart im November 2018 bis Ende 2020 hat die Investitionsbank insgesamt 920 Digital-Projekte bewilligt, davon 831 mit einem Fördervolumen von rund 35 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von rund 53 Millionen Euro im Förderbaustein „Digital Innovation“ sowie 89 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 8,9 Millionen Euro und einem Investitionsvolumen von rund 12 Millionen Euro im Förderbaustein „Digital Creativity“. Allein im Jahr 2020 stehen insgesamt mehr als 600 Bewilligungen über rund 28,6 Millionen Euro zu Buche.

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