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Sommertour: Willingmann besucht Corona-Forscher und zeichnet Technologiepark Weinberg Campus als „Zukunftsort“ aus

Firmenschmiede auf dem Weinberg Campus startet mit sieben Start-ups

Startschuss für die Sommertour zu „Zukunftsorten“ in Sachsen-Anhalt: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am heutigen Mittwoch in Halle (Saale) den Technologiepark Weinberg Campus im Rahmen der Standortmarketing-Offensive der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) als ersten „Zukunftsort“ ausgezeichnet. „Als Innovationsstandort für Life-Sciences, Biomedizin und Materialwissenschaften hat sich der Weinberg Campus in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt“, erklärte Willingmann. „Hier wird nicht nur an Zukunftsthemen geforscht, es entstehen auch neue Unternehmen und hochwertige Arbeitsplätze. Der Campus zeigt beispielhaft auf, wie sich Sachsen-Anhalt verstärkt zu einem Land der Zukunftstechnologien entwickelt.“

Das Wirtschaftsministerium unterstütze diese erfreuliche Entwicklung gezielt mit Forschungs- und Investitionsförderung, betonte Willingmann. Allein zwischen 2016 und 2019 wurden Unternehmens-Investitionen mit rund 360 Millionen Euro bezuschusst; mit weiteren 235,4 Millionen Euro wurden Infrastrukturvorhaben unterstützt. In der laufenden EU-Förderperiode sind zudem rund 280 Forschungsprojekte mit mehr als 110 Millionen Euro gefördert worden. „Wir müssen auch in finanziell schwierigeren Zeiten nach der Corona-Pandemie konsequent weiter in Zukunftsfelder investieren, um mehr Wertschöpfung ebenso wie hochwertige Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt zu generieren und zu erhalten“, betonte Willingmann.

Wirtschaftsministerium fördert Accelerator mit 1,3 Millionen Euro

Von der Landesförderung profitiert auch der Weinberg Campus. Im August 2020 nimmt die neue Firmenschmiede, der Weinberg Campus Accelerator, seine Arbeit auf. Das für Sachsen-Anhalt einmalige Projekt wird vom Wirtschaftsministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördert und besteht aus zwei unabhängigen Teilen: einem Startup-Accelerator und einem Wachstums-Accelerator. Der Startup-Accelerator vermittelt Startups in der Gründungs- und Nachgründungsphase grundlegende branchenspezifische Kenntnisse und wichtige Netzwerkzugänge. Mit dem Wachstums-Accelerator werden Themen und Herausforderungen für Startups in der Wachstums-Phase intensiv bearbeitet und dadurch die Grundlage für ein gesundes Unternehmenswachstum gelegt. Sieben Start-Ups aus den Bereichen Biomedical Life Sciences, Bioeconomy, New Materials und Green Tech werden ab August das Programm erstmals durchlaufen. „Mit dem Accelerator stellt der Weinberg Campus beispielhaft unter Beweis, wie Wissenschaft und Wirtschaft sinnvoll verknüpft werden können. Hier werden Innovationen bis zur Marktreife weiterentwickelt sowie wachstumsstarke Unternehmen in Zukunftsbranchen gegründet und fortentwickelt“, sagte Willingmann.

Besuch bei Corona-Forschern auf dem Weinberg Campus

Geforscht wird auf dem Weinberg Campus auch zur Corona-Pandemie. Willingmann informierte sich im Rahmen seines Besuchs über die aktuellen Projekte der Unternehmen NH DyeAGNOSTICS und Navigo Proteins. NH DyeAGNOSTICS entwickelt mit mehreren Partnern einen Corona-Schnelltest, Navigo Proteins ist in der Wirkstoffforschung tätig. Für die Erweiterung der Betriebsstätte überreichte Willingmann dem Unternehmen zudem einen Förderbescheid über 45.750 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Neben den genannten sind auch weitere Unternehmen im Bereich der Corona-Forschung auf dem Weinberg Campus tätig. So hat u.a. der Mainzer Impfstoffhersteller BioNTech mit der BioNTech Delivery Technologies GmbH ein Tochterunternehmen auf dem Campus.

Willingmann zeichnet weitere Zukunftsorte aus

In den kommenden Tagen wird Willingmann weitere Zukunftsorte in Sachsen-Anhalt auszeichnen und gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Ort über aktuelle Projekte und Entwicklungen informieren. „Die Offensive ‚Zukunftsorte‘ ist Teil der neuen Qualität im Standortmarketing der IMG“, erläuterte der Chef der Landeswirtschaftsförderung, Thomas Einsfelder. „Wir fokussieren dabei auf zukunftsweisende Kompetenzfelder wie ‚Neue Mobilität‘, ‚Smart Materials‘ oder ‚Bioökonomie‘, die eine Profilierung Sachsen-Anhalts ermöglichen. Diese Positionierung erlaubt ein neues Narrativ für den Wirtschaftsstandort: Sachsen-Anhalt profiliert sich nicht mehr vordergründig über Flächenpotenziale und Förderkulisse allein, sondern als technologieorientierter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in der Mitte Deutschlands, der für internationale Investoren hochattraktiv ist – nicht zuletzt aufgrund der Technologiekompetenz, wie sie an unseren ‚Zukunftsorten‘ mit der Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft deutlich wird. Gleichzeitig überzeugt der Standort mit weichen Faktoren als lebenswerte Region und Land zum Urlaubmachen.“

Mit Blick in die Zukunft kündigte Einsfelder den Aufbau eines Netzwerkes der „Zukunftsorte“ an: „Wir werden zeitnah zu regelmäßigen Werkstattgesprächen einladen, um gemeinsame Marketingmaßnahmen zu entwickeln, mit dem Ziel, Sachsen-Anhalt im nationalen und internationalen Wettbewerb sichtbarer zu machen. Hierzu wollen wir die ‚Zukunftsorte‘ kombiniert mit ihren Kompetenzfeldern in den Mittelpunkt unserer internationalen Kommunikation stellen. Kommuniziert werden hierbei nicht nur Flächen, Infrastruktur und Netzwerk des einzelnen Zukunftsortes. Es werden vor allem Kooperationen, Leuchttürme, Erfolgsgeschichten sowie Key Player hervorgehoben. Wir sind davon überzeugt: Diese Kombination ist der Schlüssel für die Präsentation Sachsen-Anhalts als leistungsfähiger, innovativer und technologiegetriebener Standort mit Platz und Potenzial für Unternehmertum, Ideen und Fortschritt“, sagte Einsfelder.

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Teil 2/2: Minister @WillingmannA erklärt außerdem, warum Schnelltests seiner Meinung nach von großer Bedeutung sind und unterstreicht, dass der Gesundheitsschutz auch weiterhin oberste Priorität hat. Hier gibt es den Entwurf zum Nachlesen: https://t.co/12kqsBE8Ol#SachsenAnhalt https://t.co/UzkyxhOnlP

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@UweSeubert @sachsenanhalt @WillingmannA Ab einem Inzidenzwert von 50 sollen Vorbestellungen und Abholungen im Einzelhandel möglich sein, ab 35 die komplette Öffnung. Auch bei der Gastronomie soll es eine Öffnung ab 35 geben. Genaue Details gibt es in der kommenden Woche.

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Die Landesregierung hat Öffnungsplan für #sachsenanhalt vorgestellt. Ab Inzidenzwert von 35 soll bspw. Einzelhandel öffnen dürfen. „Es ist gut, dass u.a. Baumärkte am 1.3. öffnen dürfen. Das ist ein wichtiges Signal für mehr Normalität“, so Wirtschaftsminister @WillingmannA . https://t.co/gpINcuvL6F