Menu
menu

Regelstudienzeit wird auch fürs Wintersemester 2020/21 verlängert / Willingmann: „Finanzielle Sicherheit für alle BAföG-Empfänger im Land“

Verordnung des Ministeriums soll Mitte Februar veröffentlicht werden

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt den Lehrbetrieb an Sachsen-Anhalts Hochschulen auch im laufenden Wintersemester 2020/21 erheblich. Aus diesem Grund wird Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann die Regelstudienzeit für alle Studierenden um ein weiteres Semester verlängern. Eine entsprechende Verordnung ist jetzt vom Minister unterschrieben worden und wird voraussichtlich Mitte Februar im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht. Dadurch steigt die Förderhöchstdauer für BAföG-Leistungen automatisch um ein weiteres Semester, d.h. Studierende müssen gegenüber den BAföG-Ämtern nicht belegen, dass sich die Pandemie nachteilig auf ihren Studienverlauf ausgewirkt hat und sie deshalb länger studieren.

Willingmann sagte: „Angesichts der zum Jahresende 2020 noch einmal verschärften Corona-Einschränkungen kann trotz erheblicher Anstrengungen der Hochschulen zur Sicherstellung des Lehr- und Prüfungsangebots von einem normalen Wintersemester keine Rede sein. Wir stehen daher zu unserem Versprechen, dass eine durch die Corona-Pandemie verlängerte Studienzeit nicht zu Lasten der Studierenden gehen darf. Deshalb wird die Regelstudienzeit nochmals um ein Semester erhöht. Dadurch erhalten alle BAföG-Empfänger ein Stück weit finanzielle Sicherheit sowie die Hochschulen und BAföG-Ämter Klarheit und Rechtsicherheit.“

Die Verordnung wird auf Grundlage des Hochschulgesetzes erlassen. Im Zuge der Mitte Dezember 2020 vom Landtag beschlossenen Novelle wurde dem Ministerium die Möglichkeit eingeräumt, bei Andauern der Pandemie oder in ähnlichen Krisensituationen entsprechende Regelungen durch Rechtsverordnung zu treffen – und damit deutlich schneller als bisher durch Gesetzesänderung, die noch für die Nichtanrechnung des Sommersemester 2020 erforderlich war. Minister Willingmann hatte danach darauf gedrängt, eine flexiblere Lösung zu schaffen, und eine entsprechende Änderung des erst im Sommer novellierten Hochschulgesetzes eingebracht.

Zusätzlich zur geplanten Verlängerung der Regelstudienzeit können die Hochschulen in ihren Studien- und Prüfungsordnungen weitere Erleichterungen festlegen. Um Nachteile auszugleichen, könnten etwa Prüfungen und Leistungen auf Antrag der Studierenden nicht gewertet bzw. zur Notenverbesserung wiederholt werden. Mit Blick auf anstehende Auswahlverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge ist es den Hochschulen möglich, u.a. Bewerbungsfristen zu verlängern oder Eignungsprüfungen digital durchzuführen.

Hintergrund:

Die Regelstudienzeit umschreibt die Anzahl der Semester, die für das Absolvieren eines Studienganges bei einem regulären Vollzeitstudium benötigt wird. Sie wird durch die jeweilige Studien- oder Prüfungsordnung eines Studienganges festgelegt und muss den durch das Hochschulgesetz vorgegebenen Rahmen einhalten.

HIER+JETZT. Impulsmagazin

Erfahren Sie in der neuen Ausgabe des Magazins für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mehr über die Entwicklung Sachsen-Anhalts zum Land der Zukunftstechnologien.

HIER+JETZT lesen

Kontakt für Journalisten

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Internet
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg

Tel.: +49 391 567-4316
Fax: +49 391 567-4443
presse(at)mw.sachsen-anhalt.de

Pressemitteilungen

Alle Pressemitteilungen des Ministeriums finden Sie hier.

Social Media

Twitter

RT @Volksstimme: Wirtschaftsminister @WillingmannA wünscht sich Nachbesserungen am Sachsen-Anhalt-Plan der Landesregierung von @sachsenanha

Twitter

Wie Marx vermutlich sagen würde: Der letzte Friseurbesuch ist long hair! https://t.co/uFSI0r1XxE

Twitter

RT @IMG_ST:

Twitter

Teil 2/2: Minister @WillingmannA erklärt außerdem, warum Schnelltests seiner Meinung nach von großer Bedeutung sind und unterstreicht, dass der Gesundheitsschutz auch weiterhin oberste Priorität hat. Hier gibt es den Entwurf zum Nachlesen: https://t.co/12kqsBE8Ol#SachsenAnhalt https://t.co/UzkyxhOnlP

Twitter

Teil 1/2: Wirtschaftsminister @WillingmannA spricht im Video über den Entwurf des "#SachsenAnhalt-Plan 2021", über erste Öffnungen ab dem 1. März und welche Möglichkeiten die Inzidenzwerte 50 und 35 u.a. für den #Einzelhandel bieten sollen. #corona_LSA #wirtschaft https://t.co/lIAlkuoyiz

Twitter

RT @IMG_ST: Jetzt anmelden // Online-Konferenz

#SmartEnergy – gute Geschäftschancen mit dem Vorreiter in #Digitalisierung & Ressourcen-Eff…

Twitter

@mz9 @sachsenanhalt @WillingmannA Hier gibt es nochmal alle Informationen zum Nachlesen: https://t.co/12kqsBE8Ol

Twitter

@mz9 @sachsenanhalt @WillingmannA Ja, deshalb auch "unter anderem". Als Wirtschaftsministerium hatten wir uns hier auf die Wirtschaft konzentriert. Aber die Schulen und Kitas öffnen auch. Liebe Grüße

Twitter

@UweSeubert @sachsenanhalt @WillingmannA Ab einem Inzidenzwert von 50 sollen Vorbestellungen und Abholungen im Einzelhandel möglich sein, ab 35 die komplette Öffnung. Auch bei der Gastronomie soll es eine Öffnung ab 35 geben. Genaue Details gibt es in der kommenden Woche.

Twitter

Die Landesregierung hat Öffnungsplan für #sachsenanhalt vorgestellt. Ab Inzidenzwert von 35 soll bspw. Einzelhandel öffnen dürfen. „Es ist gut, dass u.a. Baumärkte am 1.3. öffnen dürfen. Das ist ein wichtiges Signal für mehr Normalität“, so Wirtschaftsminister @WillingmannA . https://t.co/gpINcuvL6F