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Geförderter Breitbandausbau abgeschlossen: Jerichower Land bei Landkreisen auf Platz 3

Schnelles Internet für knapp 13.000 Haushalte und ca. 1.800 Unternehmen

Der von Bund, Land und EU geförderte Breitbandausbau im Landkreis Jerichower Land ist abgeschlossen: Dadurch haben 12.935 Privathaushalte, 1.784 Unternehmen und 40 öffentliche Einrichtungen in den Gemeinden Genthin, Jerichow, Möser, Möckern, Gommern, Elbe-Parey und Biederitz jetzt Zugang zu schnellem Internet mit Downloadraten von mindestens 50 Megabit je Sekunde. Mit einer Breitbandverfügbarkeit von 87,4 Prozent (Stand: Mitte 2020) liegt das Jerichower Land über dem Landesschnitt von 82,9 Prozent und im Landkreisvergleich auf Platz 3 – hinter den kreisfreien Städten Halle und Magdeburg.

Der Breitbandausbau in den o.g. Gemeinden hätte sich für die Netzbetreiber nicht rentiert. Daher wurden die Deutsche Telekom sowie MDDSL, die sich in einem EU-weiten Auswahlverfahren durchgesetzt hatten, mit insgesamt rund 10,24 Millionen Euro unterstützt. Davon stammten 6,44 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und 3,8 Millionen Euro vom Bund. Der Fördersatz betrug 100 Prozent; der Landkreis Jerichower Land musste also keinen Eigenanteil leisten.

Zusätzlich erhielten Unternehmen in mehreren Industrie- und Gewerbegebieten in Burg und Genthin Breitbandanschlüsse mit symmetrischen 100 Mbit je Sekunde (Up- und Download). Hierfür flossen insgesamt rund 630.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Der Breitbandausbau in der Kreisstadt Burg wird durch die Deutsche Telekom eigenwirtschaftlich (also ohne Förderung) vorgenommen und soll in Kürze ebenfalls abgeschlossen sein.

Zum heutigen offiziellen Abschluss des aktuell geförderten Breitbandausbaus sagte Staatssekretär Thomas Wünsch: „Ich freue mich, dass Sachsen-Anhalt auf dem Weg in die digitale Zukunft gut vorankommt. In immer mehr Regionen des Landes wird der geförderte Breitbandausbau abgeschlossen; immer mehr Menschen haben damit Zugang zur Datenautobahn. Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist – für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen, für die vielen Beschäftigten im Homeoffice und natürlich auch für die privaten Haushalte. Ich freue mich, dass der Landkreis Jerichower Land den Breitbandausbau konsequent umgesetzt und jetzt zu einem guten Ende geführt hat. Im nächsten Schritt des eigenwirtschaftlichen und geförderten Breitbandausbaus wird es nun um die Verlegung eines gigabitfähigen Glasfasernetzes gehen. Auch diese Aufgabe werden wir zusammen mit dem Landkreis in den nächsten Jahren erfolgreich umsetzen.“

Hintergrund:

Mitte 2020 verfügten 82,9 Prozent der Privathaushalte in Sachsen-Anhalt über einen Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Zum Vergleich: Mitte 2016 konnte nicht einmal jeder zweite Haushalt (43,9 Prozent) im Land Highspeed-Internet nutzen. Sachsen-Anhalt hat damit die höchste Zuwachsrate aller ostdeutschen Flächenländer.

Zur Ergänzung der Investitionen privater Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt zwischen 2015 und Ende 2022 rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. Durch Kombination der Fördertöpfe von EU, Bund und Land beträgt der kommunale Eigenanteil höchstens 10 Prozent. Finanzschwache Kommunen können sogar 100 Prozent Förderung erhalten. Privathaushalte werden mit Download-Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit pro Sekunde angeschlossen – Unternehmen in Gewerbegebieten erhalten symmetrische 100 Mbit pro Sekunde (Up- und Download).

Die Landesregierung hatte darüber hinaus Mitte Mai 2019 die vom Wirtschaftsministerium erarbeitete Gigabit-Strategie des Landes beschlossen. Danach sollen allen Unternehmen und Haushalten bis 2025 ultraschnelle Glasfaseranschlüsse mit Downloadgeschwindigkeiten von mindestens einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung stehen – Voraussetzung dafür sind eine erhöhte Bundesförderung, die Beschleunigung der Förderverfahren sowie eine hohe Akzeptanz der Glasfaseranschlüsse in der Bevölkerung.

Der aktuelle Stand zum Breitbandausbau ist auch ein Schwerpunkt im neuen Digitalportal des Wirtschaftsministeriums, das Ende 2020 offiziell gestartet wurde. Auf dem so genannten „Onepager“, der alle Inhalte auf einer Webseite bündelt, sind unter www.digital.sachsen-anhalt.de unter anderem umfassende Informationen zur „Digitalen Agenda“ des Landes und zur Umsetzung der darin definierten Maßnahmen sowie zu aktuellen Förderangeboten zu finden.

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