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Europäischer Forschungsrat vergibt 2020 drei „Starting Grants“ nach Sachsen-Anhalt

Minister Willingmann gratuliert Forschern von Uni Magdeburg und Leibniz IPK: „Pionierforschung der Extraklasse“

Sachsen-Anhalt wird auch auf europäischer Bühne als Forschungsstandort immer attraktiver: Nachdem der Europäische Forschungsrat (ERC) im vergangenen Förderzeitraum (2007-2013) drei Wissenschaftler mit einem so genannten „Grant“ ausgezeichnet hat, sind es in der laufenden Förderperiode (2014-2020) schon 13. 

2020 erhalten sogar gleich drei junge Forschende einen so genannten „Starting Grant“ des ERC: Damit werden die Forschungsprojekte von Dr. Esther Kühn (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen DZNE) sowie Dr. Stefan Heckmann und Dr. Martin Mascher (Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung IPK Gatersleben) in den kommenden fünf Jahren mit jeweils 1,5 Millionen Euro gefördert.

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann gratuliert dem erfolgreichen Forschernachwuchs: „Der ERC-Grant steht für Pionierforschung der Extraklasse. Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahr gleich drei der begehrten Auszeichnungen nach Sachsen-Anhalt gehen. Wer sich in diesem Wettbewerb auf europäischer Ebene durchsetzt, zählt zu den besten und kreativsten Forschern. Gleichzeitig sind die jetzt verliehenen Grants auch ein Beleg für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit unserer Forschungslandschaft.“

Dr. Stefan Heckmann (38) erforscht im Projekt „MEIOBARMIX“, wie sich die genetische Variation während der Zellteilung (Meiose) in der Gerste erhöhen lässt. Ziel ist es u.a., die Pflanzenzüchtung zu verbessern und zu beschleunigen. Dr. Martin Mascher (34) will im ERC-Projekt „Transfer“ erforschen, wie wilde Verwandte der Kulturpflanze Gerste nutzbar gemacht werden können. So soll die enorm hohe Salztoleranz wilder Gerstenarten aus Südamerika entschlüsselt werden, um diese auf die heimische Gerste übertragen zu können. Dr. Esther Kühn (37) hat sich im Projekt „BodyMemory“ der Erforschung des Körpergedächtnisses verschrieben: Sie will herausfinden, wie Menschen körperliche Erfahrungen, etwa Berührungen, abspeichern und wie diese Erfahrungen die Psyche beeinflussen. Das Ziel ist es, psychosomatische Symptome künftig besser erkennen und behandeln zu können.

Hintergrund:

Der ERC vergibt fünf Arten von Grants: „Starting Grants“ und „Consolidator Grants“ für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, „Advanced Grants“ für erfahrende Spitzenforscherinnen und -forscher, den „Proof of Concept Grant“ für den Transfer von Forschungsergebnissen sowie „Synergy Grants“ für internationale Forschungsgruppen. Seit 2012 hat der ERC insgesamt 15 Grants an 13 Forscherinnen und Forscher aus Sachsen-Anhalt vergeben, davon allein drei im Jahr 2020.

Der „Starting Grant“ und kann zwei bis sieben Jahre nach Abschluss der Promotion beantragt werden. Die fünfjährige Förderung von bis zu 1,5 Millionen Euro ist häufig ein wichtiges Karrieresprungbrett: Sie unterstützt die unabhängige Forschung durch den Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe und stellt bei anstehenden Berufungen einen Garanten für ausgezeichnete wissenschaftliche Exzellenz und herausragende Drittmittelfähigkeit dar.

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