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45,9 Mio. Euro für Forschung zur Artenvielfalt / Willingmann: „In Halle, Jena und Leipzig bei weltweit führenden Köpfen studieren“

DFG verlängert Förderung des Biodiversitätszentrums iDiv bis 2024

Erneute Millionenförderung für die Erforschung der Artenvielfalt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat heute die weitere Finanzierung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der nunmehr dritten Förderperiode beschlossen. In den kommenden vier Jahren erhält die 2012 gegründete und von den Universitäten Halle, Jena und Leipzig getragene Einrichtung insgesamt rund 45,9 Millionen Euro. 

Für Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann ist die Entscheidung der DFG ein „Beleg für die hohe Qualität der Forschung am iDiv“. Besonders positiv sei zudem, dass der Forschungs-Leuchtturm auch sehr stark auf die beteiligten Universitäten und Partnerinstitutionen ausstrahle. „An der Universität Halle ist ein interdisziplinäres Netzwerk zur Erforschung der Artenvielfalt gewachsen, das deutlich über Fragen der Biologie hinausgeht. Zudem startet auch in Halle ab dem Wintersemester 2021 ein entsprechender Master-Studiengang. Damit reift Biodiversität zunehmend zur eigenen Wissenschaftsdisziplin heran.“ Wer die Umweltprobleme der Erde lösen möchte, könne also mehr tun, als freitags ‚for future‘ zu demonstrieren. „Künftig kann man auch in Halle, Jena oder Leipzig bei weltweit führenden Köpfen studieren und so die Zukunft mitgestalten.“ 

In diesem Zusammenhang verwies Willingmann darauf, dass das Land Sachsen-Anhalt die entsprechende Schwerpunkt- und Profilbildung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg während der dritten Förderperiode zusätzlich mit insgesamt vier Millionen Euro unterstützt. Da die Finanzierung des iDiv durch die DFG nach der dritten Förderrunde planmäßig endet, haben sich Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Juli 2019 darauf verständigt, das Forschungszentrum ab Ende 2024 maßgeblich zu tragen. Die Förderung soll dann jährlich insgesamt 12,5 Millionen Euro betragen; eine zusätzliche Beteiligung des Bundes wird angestrebt. 


Hintergrund:

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig erforscht seit seiner Gründung im Jahr 2012 den weltweiten Wandel der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt. Derzeit arbeiten knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das DFG-Forschungszentrum – viele von ihnen im 2020 fertiggestellten Neubau an der Alten Messe in Leipzig. Zusätzlich forschen mehr als 100 Mitgliedergruppen des wissenschaftlichen Netzwerkes an verschiedenen Standorten in Halle, Jena und Leipzig. Das iDiv wird getragen von den Universitäten Halle, Jena und Leipzig, in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Zudem sind mehrere Leibniz- und Max-Planck-Institute als Kooperationspartner beteiligt.

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