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Wissenschaft in Sachsen-Anhalt: Auswirkungen und Regelungen

Die Corona-Pandemie hat umfangreiche Auswirkungen auf Hochschulen, Forschungsinstitute und Universitätskliniken in Sachsen-Anhalt. Hier informieren wir zu aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen, die unsere Einrichtungen betreffen.

Informationen der Universitätskliniken in Sachsen-Anhalt

Sowohl das Universitätsklinikum Magdeburg als auch das Universitätsklinikum Halle (Saale) sind intensiv auf die Diagnostik und Behandlung von Corona-Virus-Infektionen vorbereitet. Beide Uniklinika verfügen über Kapazitäten, erkrankte Bürger zu behandeln. Material zum Schutz des ärztlichen und pflegenden Personals ist vorhanden bzw. wurde aufgestockt (Schutzkleidung und Desinfektionsmittel). Zudem findet ein enger Austausch mit anderen Uniklinika statt, um notwendige Maßnahmen abzugleichen.

Mit Inkrafttreten der Zweiten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus gilt in Krankenhäusern Besuchsverbot. Die Einrichtungen können gegebenenfalls Ausnahmen zulassen, wenn ein besonderes berechtigtes Interesse vorliegt. Ein berechtigtes Interesse kann insbesondere aus medizinischen oder ethisch-sozial Gründen bestehen (z. B. Frühgeborene, für Geburts- und Kinderstationen, Palliativpatienten).

Weitere Informationen:

Informationen für Hochschulangehörige

Die Zweite Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Corona-​Virus präzisiert folgende Regelungen für den Hochschulbereich:

Für den Publikumsverkehr geschlossen: 

  • Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen sowie vergleichbarer Einrichtungen.
    Digitale Kommunikations- und Lernformen sind weiter nutzbar.
  • Einrichtungen der Hochschulgastronomie (Mensen und Cafeterien) der Studentenwerke Sachsen-Anhalt
  • öffentliche Bibliotheken

Start des Sommersemesters in Sachsen-​Anhalt wird auf 20. April verschoben: Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat in Absprache mit den Leitungen der Hochschulen des Landes entschieden, den Beginn des Lehrbetriebs im Sommersemester – wie in mehreren anderen Bundesländern – auf den 20. April 2020 zu verschieben; eine entsprechende Verfügung des Ministeriums haben die Hochschulen erhalten.

Zudem sollen auch Prüfungen, die in den kommenden Tagen und Wochen geplant sind, verschoben werden. Veranstaltungen und Nachweise von Studienleistungen, die keine physische Anwesenheit erfordern – dazu können z. B. e-​learning-Module und andere Online-​Leistungen, schriftliche Arbeiten wie Seminar-​, Abschlussarbeiten etc. gehören –, sind von diesem Erlass nicht berührt.

Zur Pressemitteilung

Weitere Informationen finden Hochschulangehörige auf den Webseiten ihrer Hochschule:

Informationen des Bundesbildungsministeriums: Keine Nachteile bei BAföG-Förderung

BAföG-Geförderten wird auch bei Schließungen von Schulen und Hochschulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung weitergezahlt. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung  in einem Erlass an die Länder geregelt, die das Gesetz vollziehen.

BAföG-Geförderten, die in dieser Ausnahmesituation im Gesundheitswesen oder sozialen Einrichtungen im Kampf gegen die Pandemie mitarbeiten, wird der Hinzuverdienst nur für die Zeit ihrer Tätigkeit angerechnet.

Weitere Informationen

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