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Corona-Virus: Auswirkungen auf Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt

Die Corona-Pandemie hat umfangreiche Auswirkungen auf den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Hier informieren wir über aktuelle Entwicklungen, Hilfen und Regelungen.

Wirtschaft: Auswirkungen und Hilfen

Informationen für Unternehmen und Arbeitnehmer wie z. B. Bürgschaften und Garantien, Kurzarbeitergeld, weitere Liquiditätshilfen, Lohnfortzahlung, Schließung von Einrichtungen, Verdienstausfall.

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Wissenschaft: Auswirkungen und Regelungen

Informationen für Hochschulmitarbeiter und -mitarbeiterinnen und Studierende sowie Informationen der Universitätskliniken Magdeburg und Halle (Saale).
 

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Aktuelle Maßnahmen

20. Oktober 2020:
Land will geplante Lockerungen aussetzen

Sachsen-Anhalt wird die zum 1. November 2020 vorgesehenen Lockerungen (8. Corona-Eindämmungsverordnung) auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Sie sollen erst wirksam werden, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen wieder deutlich vermindert hat. Darauf hat sich das Kabinett heute geeinigt. Die entsprechende Änderung der Eindämmungsverordnung soll in der kommenden Woche formell beschlossen werden. Klubs, Musikklubs, Diskotheken u. ä. werden damit auch weiterhin geschlossen bleiben. Die maximale Personenzahl bei Veranstaltungen einschließlich Sportveranstaltungen bleibt in geschlossenen Räumen bei 500, im Außenbereich bei 1000. Hier war vorgesehen gewesen, ab November Veranstaltungen mit 1000 Personen auch in Innenräumen zuzulassen. 

Aktuell steigt die Zahl an Neuinfizierten mit dem SARS-CoV-2-Virus sowohl bundesweit als auch in Sachsen-Anhalt wieder deutlich an. Im Land selbst befindet sich die pandemische Lage zwar nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen, beherrschbaren Niveau. Allerdings gelte es, diesen Vorteil nicht zu verspielen, sondern dafür zu sorgen, dass insbesondere die Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter als auch die stetige Verfügbarkeit von Behandlungskapazitäten insbesondere bei schweren Krankheitsverläufen sichergestellt werden, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. 

Das Kabinett sprach sich zudem dafür aus, das Beherbergungsverbot für Touristinnen und Touristen aus deutschen Risikogebieten beizubehalten. Die innerdeutsche Mobilität solle durch die Regelung beschränkt werden, so Grimm-Benne. 

Steigt in einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten das Infektionsgeschehen über festgelegte Schwellenwerte, ist vor Ort zu reagieren, betonte Grimm-Benne. Im Beschluss der Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 14. Oktober 2020 seien spezielle Vereinbarungen zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Virus für den Fall erhöhten regionalen Infektionsgeschehens enthalten, so Grimm-Benne. Diese knüpfen an die Überschreitung des Schwellenwerts von 35 bzw. 50 Neuinfizierten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an und seien eine Orientierung für Maßnahmen wie sie z.B. im Burgendlandkreis bereits in Kraft gesetzt worden seien. Sachsen-Anhalt arbeite hier mit seinem bewährten Ampelsystem.

Video mit Minister Willingmann: Begrüßung zum Wintersemester 2020/2021

Wirtschaftsminister Willingmann begrüßte alle Studierenden in Sachsen-Anhalt zum Wintersemester 2020/2021 und dankt den Hochschulen für ihr Engagement.

Corona-Warn-App: Jetzt herunterladen und Corona gemeinsam bekämpfen

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Auch Minister Prof. Dr. Armin Willingmann hat die Corona-Warn-App bereits auf seinem Handy. „Lassen Sie uns gemeinsam gegen die Ausbreitung des Corona-Virus kämpfen. Die App hilft dabei, sich und andere zu schützen.“

Alle Informationen zur App unter: corona-warn-app.de

Hotline für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt

Für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, die von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind, hat das Wirtschaftsministerium eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Die Telefon-Hotline ist unter 0391/567-4750 immer werktags zwischen 8.30 und 16 Uhr erreichbar, um betroffene Firmen über bestehende Unterstützungsangebote zu informieren.

Weitere Informationen rund um die Themen:

Kontakt für Journalisten

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg

Tel.: +49 391 567-4316
E-Mail: presse(at)mw.sachsen-anhalt.de

Corona-Warn-App

Jetzt die Corona-Warn-App herunterladen und Corona gemeinsam bekämpfen.

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